11.12.2010

Fliegende Fische

Meistens morgens, wenn wir uns über den fiesen Geruch wundern und die Schuppenspuren an Deck finden, manchmal aber auch nachts, wenn es laut klatscht, wissen wir – da sind sie wieder, die fliegenden Fische. Schon einige der kleinen Monster haben Shaka einen Besuch abgestattet. Geblieben ist bisher keiner. Meist winden sie sich wieder zurück in die See. Die etwa 15 Zentimeter langen Fische fliegen mehrere hundert Meter weit um ihren Jägern zu entgehen. Dabei landen sie eben auch öfter mal an Deck. Und das mit solcher Wucht dass sie ordentlich Federn lassen. Auch in der Genua kleben schon Schuppen. Eigentlich überall an Deck sind welche verteilt. Head&Shoulders hilft da nicht. Und manchmal kleben sie mitten in der Nacht auch plötzlich am Bein. Was ziemlich viel Geschrei und Gezappelt mit sich bringt. Denn ekelig finden wir die Fische alle, wenn auch faszinierend in ihrem freien Flug. Irgendwann kam ein Rezept zur Zubereitung der kleinen Viecher ins Gespräch. Aber jeder Umsetzungsversuch wurde sofort und sehr vehement im Keim erstickt.