15.05.2010

Wilde Welle

Den Start seines ersten Shaka-Törns hatte Christian sich bestimmt ganz anders gedacht. Nachdem Uwe und Torsten nach Hause geflogen waren, machten wir uns zu zweit auf den Weg von Sardinien nach Sizilien – eigentlich kein Problem. Wäre da nicht plötzlich die gemeine Mittelmeerwelle aufgetaucht, einfach so, und dann noch von achtern. Zum eingewöhnen war das ganz fies und so hat Christian von seinem ersten Nachttörn nicht allzu viel mitbekommen…Daher stand in Trapani zuallererst Ausschlafen an. Aber die Stadt in Nordwesten Siziliens, die vor nicht allzu langer Zeit im taumelndem Americas Cup Fieber bebte, hat auch in ruhigen Zeiten einiges zu bieten. Auch wir taumelten nach dem 190 Meilen-Ritt über das holprige Mittelmeer an Land heftig. Nach einem ausgiebigen Stadtbummel lag dann als nächste Station das beschauliche Cabo die San Vito vor dem Bug. Die mächtige Bergkulisse und schönster Wind sorgten für Eindruck und am Abend überraschte die lokale Küche mit hervorragender Pasta, von Big Mama im Eingang des Restaurants handgerollt.
Auf unserem Weg nach Palermo, wo Shaka neue Batterien erhalten sollte, besuchten wir noch Castellamare und San Nicola di Arena. Beides hübsche italienische Küstenorte, die noch etwas verschlafen auf die Hochsaison warteten.